Verbandsmitteilungen

Bundesverband Porenbeton beschließt neue strategische Ausrichtung

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstandsvorsitzenden – neue Geschäftsführerin berufen

Heinz-Jakob HollandPetra LiebackAnlässlich seiner ordentlichen Mitgliederversammlung Ende April in Brügge wurde Heinz-Jakob Holland, Vorsitzender der Geschäftsführung der H+H Deutschland GmbH, zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. (BVP) gewählt.

Er wird damit an der Seite von Rudolf Dombrink (Stellv. Vorsitzender), Renate Busch und Carsten Schlamann die Interessen der Porenbetonhersteller in Deutschland zum gegenseitigen Nutzen zusammenführen und nachhaltig mitbestimmen. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin des BVP, Petra Lieback, deren Schwerpunkte die Marketing-Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sind, wird der Vorstand die auf der Mitgliederversammlung beschlossene strategische Neuausrichtung des BVP kurzfristig in einem gemeinsamen Workshop erarbeiten und festlegen.

Die Versammlung war getragen von den positiven Trends im Wohnungsneubau, speziell dem der weiter steigenden Baugenehmigungen, und somit auch von den guten Aussichten eines wachsenden Bedarfs an Porenbeton für das Erstellen von Mauerwerk. Darüber hinaus rückt die Nutzung von Wohnraumpotenzialen durch Dach-Aufstockung bestehender Wohnhäuser, sogenannte „On-Top-Etagen“, in den Vordergrund. Auch das Schaffen bedarfsgerechten Wohnraums durch Bestandsersatz – Abriss und Neubau bei unwirtschaftlicher Modernisierung von Altbauten – zeigt weitere Ressourcen für die deutsche Bau- und Immobilienbranche auf.
 
Bei der strategischen Neuausrichtung des BVP werden daher neben den gemeinsamen technisch-wissenschaftlichen und wettbewerbsrechtlichen Interessen der Mitglieder auch Maßnahmen zur stärkeren Vertretung des Wandbaustoffes Porenbeton im Umfeld der Wohnungsbaupolitik und die engere Zusammenarbeit mit Verbänden der Bau- und Wohnungswirtschaft im Mittelpunkt stehen.

„Die Vorteile von Porenbeton liegen auf der Hand“, sagt Heinz-Jakob Holland. „Denn aufgrund seiner bauphysikalischen Eigenschaften sowie der guten und schnellen Verarbeitbarkeit ist der hochwärmedämmende Massivbaustoff bestens geeignet für die Herausforderungen des Bauens in den nächsten Jahren.“

Berlin, Mai 2016

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