Planen mit IQ

Planen mit IQ - Reduzierung der C02 Emissionen

Baustoff für den Klimaschutz

Planen-mit-IQ-CO2

Jeder am Bau Beteiligte kann durch hohe Energieeffizienz bei Neubau und Sanierung zur Verringerung der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz beitragen. Denn ein Drittel der CO2-Emissionen entsteht allein durch das Verheizen fossiler Energieträger wie Erdöl und Erdgas. Im Hinblick auf einen explodierenden Ölpreis fordern auch immer mehr Bauherren eine hohe Energieeffizienz für ihr Gebäude und damit verbunden nachhaltig niedrige Heizkosten. Für den Bau energiesparender Gebäudehüllen besitzen einfache, sichere und bezahlbare Systeme einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Hersteller, die im Bundesverband Porenbeton zusammengeschlossen sind, bieten nicht nur einzelne Produkte für einzelne Bauteile an, sondern ein komplettes Bausystem für den gesamten Rohbau mit einem umfassenden Service- und Dienstleistungsangebot. Dieses Bauen im System leistet einen wesentlichen Beitrag zum energiesparenden Bauen. Analysiert man Misch-Bauweisen, so erkennt man, dass im Allgemeinen viele verschiedene Baustoffe miteinander kombiniert werden, weshalb bei derart zusammengefügten Konstruktionen wegen der unterschiedlichen technischen und funktionalen Anschlussbedingungen hohe Kosten sowie energetische und konstruktive Schwachstellen entstehen können. Komplizierte Anschlüsse müssen geplant und umgesetzt werden, entsprechend viele Baustoffe müssen vorgehalten werden.

Bewährt haben sich dagegen monolithische Außenwände aus dem rein mineralischen und gesundheitlich unbedenklichen Baustoff Porenbeton mit hervorragender Wärmedämmung: mit Wärmeleitfähigkeitswerten von l = 0,09 W/mK im Bereich der Außenwände – teilweise auch schon von 0,07 W/mK - und < 0,16 W/mK für Ergänzungsbauteile. Die wärmetechnischen Eigenschaften von Porenbeton sind in vertikaler und horizontaler Richtung gleich gut. Dadurch können im Mauerwerksbau nahezu wärmebrückenfreie Konstruktionen erzielt werden. Bei fachgerechter Ausführung kann man von einer fast unbegrenzten Nutzungsdauer von Bauteilen aus Porenbeton ausgehen. Dies gilt im vollen Maße für die Qualität und die Funktionsfähigkeit der Bauteile. Instandsetzungsmaßnahmen am Baustoff Porenbeton selbst sind in der Regel nicht notwendig.

Gebäude aus Porenbeton sind gekennzeichnet durch eine hohe Wohnqualität. Aufgrund der verhältnismäßig hohen Oberflächentemperaturen auf der Innenseite der Außenwände ergibt sich ein angenehmes Wohnklima. Dabei erlaubt die geringe Temperaturdifferenz zwischen Wand und Raumluft ein Absenken der Raumtemperatur. Pro 1°C niedriger spart ca. 6 % des Heizenergiebedarfs. Luftdichte Konstruktionen sorgen nicht nur für einen höheren thermischen Komfort, sondern leisten ebenfalls einen Beitrag zum Energiesparen und damit zur CO2-Reduktion, darüber hinaus zur Verbesserung des Schallschutzes und zur Vermeidung von Bauschäden.

Wärmebrücken sind Bereiche mit erhöhten Wärmeverlusten und deutlich niedrigeren Temperaturen der Bauteil-Innenoberfläche. Die Gefahr einer Tauwasseranreicherung mit den entsprechenden Folgeerscheinungen steigt. Die optimale Ausführung von Wärmebrückendetails leistet deshalb nicht nur einen Beitrag zum Energiesparen und zur Vermeidung von Bauschäden, sondern trägt auch zu einem hygienisch einwandfreien gesunden Wohnklima bei.

Ein Parameter zur ökologischen Bewertung von Baustoffen ist der Primärenergiebedarf zu deren Herstellung. Porenbeton hat eine sehr gute Ökobilanz vorgelegt und geringe CO2-Emissionen bei der Produktion nachgewiesen. Viel wichtiger ist jedoch der Einfluss des Baustoffes auf das Gesamtsystem Gebäude und dessen Nutzungsphase. Für heutzutage übliche Wohn- und Bürogebäude, d.h. Gebäude mit einer Temperatur größer 19°C nach Energieeinsparverordnung, spielt die Nutzungsphase aus energetischer Sicht die dominierende Rolle. Je nach Nutzungsdauer beläuft sich der Anteil der Herstellung am Gesamtprimärenergiebedarf auf rund 10%. Die entscheidenden Potentiale des Baustoffs Porenbeton liegen deshalb im Lebenszyklus von Gebäuden. Mit zunehmender Nutzungsdauer zeigen sich die positiven Auswirkungen der hervorragenden Dämmwirkung von Porenbeton-Produkten immer deutlicher.

Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass nicht nur entsprechend der Energieeinsparverordnung einschalig mit Porenbeton gebaut werden kann, sondern auch Energiesparhäuser (KfW-60-Häuser) aus Porenbeton problemlos ohne zusätzliche Wärmedämmung im Bereich der Außenwände realisiert werden können. Obwohl es derzeit für CO2-Emissionen des Gebäudes noch keine gesetzlichen Anforderungen gibt, erfüllen bereits heute innovative Haus-Konzepte mit Porenbeton die gesetzte Obergrenze für CO2-Emissionen mit maximal 12 kg/(m²a). Mit dem Baustoff Porenbeton können also die Anforderungen an nachhaltiges Bauen sicher erfüllt werden. Er bietet Zukunftssicherheit im Hinblick auf Energiekostensteigerungen, Werthaltigkeit und Klimaschutz.

Newsletter 2-2017

Die Themen im Überblick: Porenbeton-Handbuch - erste überarbeitete Kapitel online Ι Normen und Verordnungen Ι Pestel-Studie zur Versicherung "nicht massiver" Bauten

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Vorstandswahl 2017

Aufbruchstimmung bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V.Dresden / Berlin – Turnusgemäß trafen sich die Mitglieder des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. ...

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Newsletter 1-2017

Die Themen im Überblick: DIN SPEC 91314 Ι Gebäudeenergiegesetz (GEG) Ι Porenbeton-Handbuch

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