Eigenschaften

Hier finden Sie Angaben zu den wichtigsten Eigenschaften des Baustoffes Porenbeton.

Videos-MaterialeigenschaftenVideosequenz zu den Materialeigenschaften von Porenbeton (5 Minuten)

 

 

 


Brandschutz

Porenbeton Eigenschaften GaMit Porenbeton ist man im Brandfall auf der sicheren Seite. Porenbeton ist ein mineralischer Baustoff und
nicht brennbar. Er zählt deshalb nach DIN 4102 zur Baustoffklasse A 1 und ist je nach Ausführung für alle Feuerwiderstandsklassen von  30 bis F 180 einsetzbar. Bereits eine 7,5 cm starke unverputzte nicht
tragende Wand aus Porenbeton erfüllt alle Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F 90. Schon Wände ab 24 cm Dicke aus Porenbeton PP 2-0,4 gelten als Brandwand. Auch Decken und Dächer aus Porenbeton
entsprechen den Bedingungen der Feuerwiderstandsklassen von F 30 bis F 180.

Porenbeton-Eigenschaften04Gut zu wissen:
Porenbeton entwickelt im Brandfall weder Rauch noch giftige Gase. Und auch die Versicherungen
honorieren vorbeugenden Brandschutz: Mit niedrigeren Prämien bei konstruktiver Abdeckung der
Brandschutzproblematik.

Videos-BrandPorenbeton-Brandwand (2:26)

 

 

 

Schallschutz

Porenbeton relativiert den physikalischen Grundsatz „Je schwerer ein Bauteil, desto besser die Luftschalldämmung“. Denn Porenbeton hat durch seine Porenstruktur gewissermaßen eine innere Dämpfung. Auch die DIN 4109 berücksichtigt dies: Porenbetonwände mit einer flächenbezogenen Masse bis 250 kg/m2 erhalten einen Bonus von 2 dB. Neue Bauteilmessungen lassen sogar noch weitere Verbesserungen erkennen. Mit Wänden und Massivdächern aus Porenbeton können alle Außenlärmpegelbereiche schallschutztechnisch abgedeckt werden.
 
Nach Eignungsprüfung III für DIN 4109 werden bei zweischaligen Haustrennwänden aus Porenbeton mit je 17,5 cm PP4-0,6 und 50 mm Schalenabstand, mit 4 cm mineralischem Dämmstoff WDH verfüllt, sogar die Anforderungen an den erhöhten Schallschutz erfüllt.  

Wärmeschutz

Porenbeton 02Porenbeton weist als Massivbaustoff eine Wärmeleitfähigkeit ab 0,08 W/(mK) in den Rohdichteklassen 0,30, 0,35 und 0,40 auf. Das bedeutet: Bereits eine einschalige 30 cm dicke Wand bietet einen Wärmedurchgangs-koeffizienten U = 0,28 W/(m2K). Bei einer Wanddicke von 36,5 cm sinkt der U-Wert auf 0,23.
Im Außenwandbereich können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) damit auch ohne zusätzliche Dämm-Maßnahmen erfüllt und sogar übertroffen werden. Mehr noch: Der homogene Wandaufbau erlaubt nahezu wärmebrückenfreie Konstruktionen. Eine verputzte einschalige Wand aus Porenbeton gilt ohne Zusatzmaßnahmen als luftdicht im Sinne der Energieeinsparverordnung.
 
Porenbeton Eig WaermeBauen mit Porenbeton heißt: Schon heute alle Anforderungen an den energiesparenden Wärmeschutz der Zukunft erfüllen.
 
Thermische Behaglichkeit raumseitig beruht wesentlich auf einer möglichst geringen Differenz zwischen Raumlufttemperatur und Temperatur der raumumschließenden Flächen. Mit seiner hohen Wärmedämmung bringt Porenbeton dafür die besten Voraussetzungen. Die Kombination von Wärmedämmung, Wärmespeichervermögen und Baustoffmasse ist wichtig für den Ausgleich von Schwankungen der Außentemperatur. Porenbeton als diffusionsoffener Baustoff (Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl nach DIN 4108 μ = 5/10 ) zeigt unter den in Deutschland üblichen Klimabedingungen ein günstiges feuchtetechnisches Verhalten. Eine diffusionstechnische Berechnung für Wände und Dächer ist nicht erforderlich.
 
Porenbeton Eig WaermeBeispiel: Porenbeton Mauerwerk 24 cm TAV* = 0,1. Phasenverschiebung ca. 12 h. Das bedeutet ausgeglichene Temperaturen und auch im Sommer angenehmes Raumklima. *(Temperaturamplitudenverhältnis)  

Bemessung

Porenbetonsteine sind monolithisch ohne Luftkammern oder hochkantige Stege. Dadurch erfolgt die Lastabtragung über die volle Steinfläche. Lastkonzentrationen an sich überschneidenden Stegen sind ausgeschlossen.
 
Die planebene Oberfläche ermöglicht den Einsatz von Dünnbettmörtel. Die DIN 1053 –1 bzw. der Eurocode 6 honorieren das, indem sie für Mauerwerk aus Porenbeton höhere Druckspannungen bzw. charakteristische Druckspannungen zulassen, als für Mauerwerk mit Normalmörtel gleicher Steinfestigkeitsklassen. Abhängig von der Belastung lässt sich das optimale Verhältnis von Druckfestigkeit und Wärmedämmung in allen Geschossen ganz individuell realisieren.

Weitere wichtige Eigenschaften:

Rohdichte
Die Rohdichte des Porenbetons liegt zwischen 0,30 und 1,00 kg/dm³. Die Kombination von niedriger Rohdichte und hoher Festigkeit ist die herausragende Eigenschaft von Porenbeton.
 
Festigkeit
Die Mittelwerte der Druckfestigkeit liegen zwischen 2,5 und 10,0 N/mm². Dadurch ist es möglich, Porenbetonbauteile auch mit tragender Funktion bei bis zu neungeschossigen Gebäuden einzusetzen. Die Zugfestigkeit beträgt etwa 10 % der jeweiligen Würfeldruckfestigkeit. Für die Biegezugfestigkeit kann ein Fünftel der Würfeldruckfestigkeit also 0,5 bis 2,0 N/mm² angesetzt werden.
 
E-Modul
Der Elastizitätsmodul für Porenbeton ist abhängig von der jeweiligen Rohdichte und liegt zwischen 1200 und 2500 MN/m².
 
Schwindmaß
Der Rechenwert des Schwindmaßes ist nach DIN 1053 bzw. Eurocode 6 mit 0,2 bzw. 0,1 mm/m festgelegt. Da die Norm kein Messverfahren angibt, ist dieser Wert lediglich für die statische Berechnung gedacht, er stellt jedoch keine Qualitätsanforderung dar. Porenbetonherstellern, die Mitglied im Bundesverband Porenbeton sind, garantieren ein niedriges Schwindmaß.
 
Wärmeleitfähigkeit
Aufgrund der sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeit von 0,08 bzw. 0,09 W/(mK), können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung mit Porenbeton in monolithischer Bauweise erfüllt werden. Ein mehrschichtiger Aufbau im Falle einer Außenwand, wie bei anderen Baustoffen üblich, entfällt.
 
Spezifische Wärmekapazität
Bei hygroskopischer Ausgleichsfeuchte beträgt die spezifische Wärmekapazität 1,00 kJ/m²K.
 
Thermische Ausdehnung
Die thermische Ausdehnung beträgt in einem Temperaturbereich von 20 bis 100 °C ca. 0,008 mm/(mK) und ist damit geringer als die von Normalbeton.
 
Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl
Aufgrund der porösen Struktur ist die Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl von Porenbeton niedrig und liegt bei Werten zwischen µ = 5 bis µ = 10.
 
Wärmespeicherung
Die Wärmespeicherung von Porenbeton liegt zwischen den Extremen der Leichtbauweise (z.B. Holztafelbauweise mit ca. 50 kJ/m²K) und des Massivbaus (z.B. Mauerwerk oder Stahlbeton mit ca. 250 kJ/m²K). Der entsprechende Wert für eine Porenbetonwand beträgt ca. 90 kJ/m²K.

Vorstandswahl 2017

Aufbruchstimmung bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V.Dresden / Berlin – Turnusgemäß trafen sich die Mitglieder des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. ...

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Newsletter 1-2017

Die Themen im Überblick: DIN SPEC 91314 Ι Gebäudeenergiegesetz (GEG) Ι Porenbeton-Handbuch

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Newsletter 2-2016

Themen im Überblick: Mauerwerksforum am 29.11.2016 in Berlin Positionspapier zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie EuGH-Urteil

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Unsere Mitglieder

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